Elfi Eschke

wurde als Tochter des Malermeisters Walter Eschke und Frieda Eschke in Bremen geboren.

Obwohl niemand in der Familie beruflich mit Theater oder Film zu tun hatte, gab es für Elfi niemals einen anderen Berufswunsch als den der Schauspielerin.

Nach ihrem Schulabschluss besuchte sie die Hochschule für Musik und darstellende Kunst, Abteilung Schauspiel, in Hamburg, jobbte zwischenzeitlich als Büroangestellte, Kellnerin, Schuhverkäuferin u.a.m. und bekam noch während ihrer Studienzeit ein Engagement am Staatstheater Bonn.

Nach Abschluss der Hochschule begann Elfis kurzer und zum Teil desillusionierender Weg durch die Provinz. Ein Theateralltag dem viele, im wahrsten Sinne des Wortes, zum Opfer fallen; besonders die sensiblen unter den Begabten. Elfi traf auf einen Oberspielleiter der durch Eitelkeit, Zynismus und Bösartigkeit nur so strotze, aber leider nie durch Qualität auffiel; und sie hatte es - bis auf wenige Ausnahmen - mit dummen und wenig standhaften Kollegen zu tun und als "Nesthäkchen" war sie schnell das Opfer komplexhafter Machtausübung.

Ort dieser mehr als zweifelhaften Handlungen: Das Stadttheater Pforzheim. Elfis erster Kulturschock oder besser: Berufsschock.

Also war sie heilfroh diesem Klima schnell entfliehen zu können. Sie wurde ans Theater der Kurstadt Baden Baden engagiert. Und hier ging es ihr schon bedeutend besser.

So lernte Elfi schnell hintereinander sowohl die guten als auch die schlechten Seiten ihres Traumberufs kennen. Wenn das Baden Badener Theater sie nicht zuviel beanspruchte, spielte sie beim Baden Badener Fernsehsender, SWF (Südwestfunk) ihre ersten, kleinen TV-Rollen und machte eine Unzahl Hörspiele und hatte damit großen Erfolg.

Ihr Talent sprach sich schnell herum und so wurde sie dem Film- und Fernsehregisseur, Reinhard Schwabenitzky, vorgestellt, machte Probeaufnahmen und wurde nicht besetzt... weil sie zu jung für diese Rolle war. Sie ist jedoch derart gut aufgefallen, dass ihr der Regisseur versprach ihr bei nächster Gelegenheit eine Rolle anzubieten.


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